Eva Grove-Hinrichsen - Integrative Therapie

In meiner Arbeit bildet die Gestalttherapie bzw. die in ihrem Konzept erweiterte Integrative Therapie die Basis. Sie befasst sich mit Problemen der Wahrnehmung und ihrer Verbesserung.

Probleme der Wahrnehmung treten auf, wenn das Aktuelle verfälscht, durch Erfahrungen in der Vergangenheit überlagert wird und Selbstheilungskräfte nicht fließen können. In der Therapie geht es darum, diese nicht-identische Wahrnehmung zu korrigieren.

Zusätzlich zur Integrativen Therapie greife ich je nach Situation auf sehr hilfreiche andere Therapieformen zurück, die im Zusammenspiel aufdeckend, unterstützend und integrierend wirken, nämlich

  1. Das Familienstellen – Es kann dazu beitragen Verstrickungen im Familiensystem aufzuspüren, die von der Klientin/dem Klienten übernommen wurden und dem Gesundwerden entgegenstehen
  2. Das Enneagramm – Es gibt Einblick in die der Klientin/dem Klienten eigene Sicht auf die Geschehnisse des Lebens sowie in die typischen Abwehrmechanismen und Trostaspekte ihrer/seiner Persönlichkeitsstruktur
  3. Die Bio Energetik – Sie hilft durch Körperübungen schädigende Eindrücke aus frühester Kindheit aufzuspüren und Verhärtungen derzeitiger Ereignisse in Körper und Seele vorzubeugen.
  4. Die Transaktionsanalyse – Sie verdeutlicht den jeweiligen Aspekt der Persönlichkeit (Kind-Ich, Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich), der gerade die Bewältigung eines akuten Problems versucht und mehr oder weniger dazu geeignet erscheint.
  5. Die Logotherapie – Sie zeigt Möglichkeiten der Sinnfindung auch in brüchigen Lebensläufen auf und verhindert Resignation, Depression und das Leiden am eigenen Dasein.
  6. Die Traumarbeit – Sie gibt uns durch den Traum eine existentielle Botschaft, die uns genau sagt, welchen Standort wir im Augenblick uns selbst und der Umwelt gegenüber einnehmen. Jedes Traumbild ist ein entfremdeter Teil der Persönlichkeit, den es zu verstehen gilt. Traumarbeit befähigt uns also dazu, eine bewusst wahrnehmende, vollständige Person zu werden. Ich verstehe Träume als "Gottes vergessene Sprache".
  7. Das kreative Schreiben – Es entsteht häufig in Wendezeiten des Lebens und nimmt daher als biografisches Schreiben eine Vorrangstellung ein. Häufig nutzen KlientInnen auch nach einer Therapie, einer Krisenintervention oder einem Seminar das biografische Schreiben weiter als Selbsthilfe in ihrem Leben.
  8. EMDR – hilft durch Augenbewegungen traumatische Geschehnisse zu verarbeiten.
  9. Bei The Work of Byron Katie können wir durch vier Fragen plus Umkehrung zu mehr Lebensfreude gelangen
Kellertür im Tessin (Aquarell) - Eva Grove-Hinrichsen - 2000